13 | Eine blassblaue Frauenschrift

Schuld und Sühne in einer großartigen Erzählung von Franz Werfel aus dem Jahr 1941. Veras Geständnis „Ich hätte den Brief gar nicht schreiben dürfen“ kommt zu spät. Leonidas hat bereits gehandelt. Die Erzählung „Eine blassblaue Frauenschrift“ bildet die Grundlage für Axel Cortis Fernsehfilm von 1984, der mehrfache Auszeichnungen erhielt.

Franz Werfel: Eine blassblaue Frauenschrift, Originalausgabe von 1941, neu bearbeitet, 160 Seiten, 12,6 x 21,1 cm, Leinen, ISBN: 978-3-941905-43-6, Band 13, 15,00 Euro 


Fragen für Literaturgruppen und Lesekreise: 

  1. Ist die Handlung der Mutter moralisch vertretbar?
  2. Sind überlebenswichtige Lügen legitim?
  3. Vera benennt den jungen Mann nicht explizit als Ihren Sohn. Meinen Sie Leonidas hätte Ihm auch ohne scheinbare Verwandtschaft geholfen?
  4. Hat Leonidas Armut zu Kindeszeiten Einfluss auf sein Verhalten in der angeheirateten Oberschicht?
  5. Sind Amelies Heirat mit Leonidas und Leonidas Hilfsangebot an seinen vermeintlichen Sohn? Sind es Akte der Nächsten- oder Eigenliebe?
  6. Falls Sie eine Verfilmung bereits gesehen haben: Gibt es Unterschiede zum Buch, und wenn ja, welche?