19–20 | Die Mutter, Meister Floh

19 | Die Mutter
Roman

Der junge Priester Paulo muss an einem einzigen Wochenende seine ­Entscheidung für oder gegen das Zölibat treffen, denn als Priester darf er solche Grenzen nicht überschreiten. Die Ansprüche von „La Madre“ (so der Originaltitel des 1920 erschienenen Buchs) scheinen ihn zu zerreißen. Auch für die Mutter steht alles auf dem Spiel. Schlimmstenfalls verliert sie ihren über alles geliebten Sohn.

Dass Grazia Deledda für ihr Gesamtwerk den höchsten Literaturpreis verliehen bekam, kann nach Lektüre des Buchs niemanden verwundern.

Grazia Deledda: Die Mutter, Originalausgabe von 1920, neu übersetzt und mit einem Vorwort versehen von Ulrike Lemke, 192 Seiten, 12,6 x 21,1 cm, Leinen, ISBN: 978-3-941905-53-5, Band 19, 15,00 Euro 


20 | Meister Floh
Ein Märchen in sieben Abenteuern zweier Freunde

„Meister Floh“ ist seit 200 Jahren immer noch aktuell. Nicht jeder kann E. T. A. Hoffmanns fantasievoller Sprache sofort etwas abgewinnen. Doch ein Versuch lohnt sich, nicht umsonst wird das produktive Multitalent als ein besonders prägender Dichter der Romantik angesehen. 

Hoffmanns kurz vor seinem Tod geschriebener Roman „Meister Floh. Ein ­Märchen“ entpuppt sich als skurrile, aber humorvolle Lektüre, die wegen ihrer utopischen Züge weit über ihre Zeit hinausweist. Realistische Bezüge ­sorgten für einigen Wirbel rund um dieses Erzählstück. 

Anlässlich des 200. Todestages von E.T.A. Hoffmann wird es höchste Zeit, diesen Literaturschatz erneut zu heben. 

E. T. A. Hoffmann: Meister Floh, Originalausgabe von 1822, neu bearbeitet und mit einem Vor- und Nachwort versehen von Rainer Lewandowski, 256 Seiten, 12,6 x 21,1 cm, Leinen, ISBN: 978-3-941905-54-2, Band 20, 15,00 Euro