2 | Seefahrt ist not!

Der Roman erzählt uns vom Leben der Finkenwerder Familie Mewes, die seit Generationen vom Fischfang lebt. Ihr Sohn wird spaßeshalber Klaus Störtebeker genannt. Diese Überarbeitung der Fassung von 1912, damals ein Bestseller, wurde teilweise ins Hochdeutsche „eingedeutscht“, um den niederdeutschen Dialekt sowie die spezifischen Ausdrücke der Seefahrt und des Fischfanges verständlicher und dadurch besser lesbar zu machen. Also ein Roman über die Liebe zur See und ihre Tücken. Das Segelschulschiff „Gorch Fock“ kennt jeder, nicht nur Angler und Segler. Seinen Namen hat es vom Künstlernamen Johann Kinaus. 

Gorch Fock: Seefahrt ist not!, Originalausgabe von 1912, neu bearbeitet, 256 Seiten geb., 12,6 x 21,1 cm, Leinen, ISBN: 978-3-941905-26-9, Band 2, 15,00 Euro

 


Fragen für Literaturgruppen und Lesekreise: 

  1. Wird den Frauen im Roman durch die Unbeeinflussbarkeit der See die Wahl gelassen, sicher zu leben?
  2. Gesa meint, sie sterbe jede Nacht aus Angst um ihre Männer. Was erhält Ihre Hoffnung?
  3. Warum kann der Junge seiner Mutter nicht so deutlich Liebe zeigen, wie seinem Vater?
  4. Man will immer das, was man nicht haben kann. Ist dieses Zitat auf die Beziehung des Jungen zur See und zum Vater anwendbar?
  5. Welchen Reiz hat das ungewisse Leben auf See auf die männlichen Protagonisten?
  6. Ist der Tod von Klaus Mewes eine Erleichterung für Gesas Psyche?
  7. Trotz des Todes seines Vaters auf See beschließt der  junge Störtebecker seinem Schicksal zu folgen. Können Sie diese Entscheidung nachvollziehen?
  8. Haben manche Menschen von Natur aus ein unveränderliches tragisches Schicksal oder sind wir selbst der Herr/ die Herrin unserer Zukunft?
  9. Klaus Mewes spricht an seinem Lebensende mit der See. Findet er seinen Frieden?