12 | Bezaubernder April

Zu Beginn der 1920er Jahre bringt eine kleine Anzeige in der Times zwei Londoner Frauen zum gleichen Entschluss: den April fern des Alltags am Golf von Genua in einer zu vermietenden Villa zu verbringen. Gemeinsam mit zwei weiteren Damen aus unterschiedlichen Schichten der englischen Gesellschaft verleben sie die bezaubernde Zeit in der Villa „San Salvatore“. Aus ihnen entwickelt sich ein Bund von Freundinnen und die Frauen finden sowohl zu sich selbst als auch zu ihren Männern.

Elizabeth von Armin: Bezaubernder April, Neuübersetzung von Gerrit Pohl, Originalausgabe von 1922, neu bearbeitet, 288 Seiten, 12,6 x 21,1 cm, Leinen, ISBN: 978-3-941905-39-9, Band 12, 15,00 Euro 


Fragen für Literaturgruppen und Lesekreise: 

  • Falls Sie die Erstübersetzung gelesen haben: Welche Unterschiede nehmen Sie zu dieser Ausgabe wahr?
  • Meinen Sie, die Freundschaft der Frauen ist für die Ewigkeit? Ist eine gute Freundschaft zwangsweise langandauernd?
  • Haben Sie bereits in einer ähnlichen (WG)-Konstellation gelebt? Wie hat Sie das beeinflusst?
  • Beschleunigt die räumliche Nähe der Frauen in der Villa die Tiefe der Freundschaft?
  • Welcher Frau ähneln Sie am meisten?
  • Weist der Roman feministische Züge auf?
  • Ist Urlaub bzw. Landflucht ein adäquates Mittel, um sich der Heimat langfristig zu nähern?
  • Merken Sie dem Roman an, dass er vor über 100 Jahren geschrieben wurde?