5 | 1984

„Wir werden uns an einem Ort ohne Dunkelheit treffen.“ 

Im Big-Brother-Roman „1984“ aus dem Jahre 1948 sind „fake news“ bereits ein Thema. Unter dem Deckmantel Neusprech erfindet Eric Arthur Blair, so George Orwells richtiger Name, in seiner Utopie Worte wie Gedankenpolizei, Doppeldenk und Straftatblick. Heute, in Zeiten von Big Data und gläsernen Menschen, lohnt sich ein erneuter Blick auf das große Ganze. Mit dieser Neuübersetzung von Gerrit Pohl wird die ehemalige Pflichtlektüre zum Denkanstoß für eine kritische Auseinandersetzung mit Datenschutz und darüber, was wir preiszugeben bereit sind.

George Orwell: 1984Neuübersetzung von Gerrit Pohl, Originalausgabe von 1948, neu bearbeitet, 384 Seiten, 12,6 x 21,1 cm, Leinen, ISBN: 978-3-941905-29-0, Band 5, 15,00 Euro 


Fragen für Literaturgruppen und Lesekreise: 

  1. Halten Sie es für denkbar, nach dem das Big-Brother-Konzept mittlerweile technisch realisiert ist, dass sich die Welt zu der im Buch beschriebenen entwickeln könnte?
  2. Scheint Ihnen die Elite glücklich zu sein? Warum gibt es dort keine herausragenden Persönlichkeiten?
  3. Bringt mehr Überwachung auch mehr Sicherheit? Ist Sicherheit überhaupt möglich?
  4. Stellen Sie sich vor, George Orwell säße nun bei Ihnen. Gäbe es für Ihn aktuell überhaupt Möglichkeiten seiner wahrgewordenen Dystopie zu entfliehen?
  5. Haben wir noch die Kontrolle über unsere Daten? Sind Ihnen Ihre eigenen Daten noch „heilig“?
  6. Falls Sie das Buch bereits zur Schulzeit gelesen haben? Sind wir der im Buch beschriebenen Realität bereits näher gekommen?