Rezensionen zu „Perlen der Literatur“

Mit  einem Klick auf den Namen lesen Sie den Beitrag von Maren Schönfeld in der Auswärtigen Presse.

Und eine weitere Rezension der Bloggerin Verena Lüthje.

Kölner Leselust: Heike Baller schrieb über unser Buch von Heinrich Mann „Die kleine Stadt“.

 

 

 

Titel und Vorsatzpapier „Seefahrt ist not!“

Eilmeldung  +++ Neue Buchreihe „Perlen der Literatur“ ist lieferbar +++

Wir starten mit 13 Büchern, danach kommen jährlich etwa 8 Bücher dazu. Beste Ausstattung: Leineneinband, Hardcover mit Fadenheftung, Silberprägung, Bauchbinde etc. Wir nennen die Reihe Perlen der Literatur und stellen Ihnen darin europäische literarische Highlights aus dem 19. oder 20. Jahrhundert vor: wiederentdeckte Titel von Walter Benjamin, Robert Louis Stevenson, Elizabeth von Arnim, Elisabeth Langgässer, Antje Thietz-Bartram, Gorch Fock, Felix Timmermans, Christian Morgenstern, George Orwell, Franz Werfel, Franz Kafka, Hannelore Valencak und Heinrich Mann. 

Jedes Buch hat eine individuelle Typographie, ein von einem Designer gestaltetes farbiges Vorsatzpapier, kalligraphisch hervorgehobene Zitate und ein einordnendes Vorwort – auf rund 200–300 Seiten im handlichen Format für je 15 €.

In unserem Beirat arbeiten Germanisten, Lektoren, Romanisten und Anglisten sowie Lektoren und Dozenten mit. Eine Vielzahl an Leserinnen und Lesern geben uns Empfehlungen, sodass wir die wahren Perlen finden können.

Jetzt sind alle Bände lieferbar. Bevor unser Shop online geht, finden Sie hier alle Bände beschrieben. Details zu allen Büchern finden Sie hier (Klick).

 

Elisabeth Langgässer: Proserpina, Originalausgabe von 1932, 192 Seiten geb., 12,6 x 21,1 cm, Leinen, ISBN: 978-3-941905-25-2, Band 1, 15,00 Euro 

Die Erzählung „Proserpina“, erstmals  ver-öffentlicht, zieht durch ihre mystische, dunkle und unterschwellig erotische Sprache in den Bann. Hintergrund ist die antike Mythologie der Zeustochter Proserpina, die zur Göttin der Unterwelt wird und nur zur fruchtbaren Jahreszeit auf die Erde zurückkehrt. Ihr Leben als Kind in einem blühenden, in seiner unermesslichen Fruchtbarkeit auch unheimlichen Garten, ganz nah einer eigenen und in ihrer Umgebung drohenden Todesahnung, ist Thema des Buches. 
So taucht der Jahreskreis dieses Kinderlebens in den Mythos wie in einen Brunnen, an dessen Rande wir noch alle wohnen. 

 

 

 

Gorch Fock: Seefahrt ist not!, Originalausgabe von 1912, neu bearbeitet, 256 Seiten geb., 12,6 x 21,1 cm, Leinen, ISBN: 978-3-941905-26-9, Band 2, 15,00 Euro 

Der Roman erzählt uns vom Leben der Finkenwerder Familie Mewes, die seit Generationen vom Fischfang lebt. Ihr Sohn wird spaßeshalber Klaus Störtebeker genannt. Diese Überarbeitung der Fassung von 1912, damals ein Bestseller, wurde teilweise ins Hochdeutsche „eingedeutscht“, um den niederdeutschen Dialekt sowie die spezifischen Ausdrücke der Seefahrt und des Fischfanges verständlicher und dadurch besser lesbar zu machen. Also ein Roman über die Liebe zur See und ihre Tücken. 

Das Segelschulschiff „Gorch Fock“ kennt jeder, nicht nur Angler und Segler. Seinen Namen hat es vom Künstlernamen Johann Kinaus. 

 

 

Walter Benjamin: Einbahnstraße, Originalausgabe von 1928, neu bearbeitet, Vorab-Ausgabe im Digitaldruck, 160 Seiten, geb. Pb, 12,6 x 21,1 cm, ISBN: 978-3-941905-27-6, Band 3, 15,00 Euro 

In einer Einbahnstraße gibt es keinen Gegenverkehr. Der Autor bleibt ganz bei sich und seinen Assoziationsketten. Er biedert sich nicht an beim Leser, sondern zwingt ihn zu folgen. Und von einer neuen Erkenntnis geht es nicht rückwärts! Die Impulse von Walter Benjamins „Einbahnstraße“ sind keineswegs einseitig: Über Kinder weiß er viel; als praktischer Philosoph und Schriftsteller kennt er sich mit Büchern und dem Schreiben bestens aus. Mit einem Augenzwinkern vergleicht er „Bücher und Dirnen“.

 

 

Robert Louis Stevenson: Die Schatzinsel, Originalausgabe von 1917, neu bearbeitet, 192 Seiten, geb. Pb, 12,6 x 21,1 cm, ISBN: 978-3-941905-28-3, Band 4, 15,00 Euro 

Die Mutter aller Abenteuerromane – spannungsvoll, einfühlsam und auch hintergründig. Robert Louis Stevenson beschreibt die hindernisreiche Suche nach einem vergrabenen Piratenschatz in der Südsee. Tragisch: Nur wenige der Schatzsucher überleben.
Die Sprache der vom Abenteurer Kurt Faber 1917 übersetzten deutschen Version wurde entstaubt, poliert und einiges wurde gekürzt, um so das Leseerlebnis noch besser zu gestalten. 

 

 

George Orwell: 1984, Neuübersetzung von Gerrit Pohl, Originalausgabe von 1948, neu bearbeitet, 384 Seiten, 12,6 x 21,1 cm, Leinen, ISBN: 978-3-941905-29-0, Band 5, 15,00 Euro 

„Wir werden uns an einem Ort ohne Dunkelheit treffen.“ 

Im Big-Brother-Roman „1984“ aus dem Jahre 1948 sind „fake news“ bereits ein Thema. Unter dem Deckmantel Neusprech erfindet Eric Arthur Blair, so George Orwells richtiger Name, in seiner Utopie Worte wie Gedankenpolizei, Doppeldenk und Straftatblick. Heute, in Zeiten von Big Data und gläsernen Menschen, lohnt sich ein erneuter Blick auf das große Ganze. Mit dieser Neuübersetzung von Gerrit Pohl wird die ehemalige Pflichtlektüre zum Denkanstoß für eine kritische Auseinandersetzung mit Datenschutz und darüber, was wir preiszugeben bereit sind.

 

 

 

Felix Timmermans: PallieterOriginalausgabe von 1916, neu bearbeitet, 224 Seiten, 12,6 x 21,1 cm, Leinen, ISBN: 978-3-941905-30-6, Band 6, 15,00 Euro 

„Voll von Schlemmerei, naturliebend, wortgewaltig und poetisch von Felix Timmermans beschrieben.“
Der pfiffige Bauer Pallieter wurde – ähnlich wie bereits der deutsche Till Eulenspiegel – zu einem flämischen, ja fast zu einem europäischen Nationalheld: hunderttausendfach gelesen, übersetzt, verfilmt und in Denkmalen verewigt.
Das 1916 geschriebene Buch ist heute, in einer Zeit, in der Sinnsuche in Konsum und Besitz kaum mehr Grenzen kennt und anerkennt, aktueller denn je – das perfekte Buch zur Entschleunigung.

 

Heinrich Mann: Die kleine StadtOriginalausgabe von 1909, neu bearbeitet, 352 Seiten, 12,6 x 21,1 cm, Leinen, ISBN: 978-3-941905-35-1, Band 7, 15,00 Euro 

Eine Wanderoper gastiert in einer kleinen italienischen Stadt und sorgt für Turbulenzen bei den Bewohnern. Don Taddeo, ein Priester, entdeckt die sinnliche Begierde für sich. Der Advokat Belotti und der intrigante Savezzo verstricken sich in einen Machtkampf. „Die kleine Stadt“ brummt vor Gefühlen, Intrigen und Gerüchten. 
Nach seiner Niederlage gegen den in seiner Macht erstarkten Advokaten wird Savezzo zum Handlanger degradiert. Er verlässt – wie die Komödianten – die kleine Stadt. Und es kommt zum dramatischen Finale zwischen Alba, der Enkelin eines Gutsbesitzers, und ihrem geliebten Tenor Nello.

 

Christian Morgenstern: Palmström, Palma Kunkel, Der Gingganz (Galgenlieder), Originalausgabe von 1920, neu bearbeitet, Vorab-Ausgabe im Digitaldruck, 204 Seiten geb. Pb, 12,6 x 21,1 cm, ISBN: 978-3-941905-36-8, Band 8, 15,00 Euro 

„Weil“, so schließt er messerscharf,
„nicht sein kann, was nicht sein darf.“
Viele seiner gereimten Texte sind unvergessen und können bei passender Gelegenheit zur Freude aller leicht vorgetragen werden. Entdecken Sie in einem über 100 Jahre alten Privatdruck auch Unbekanntes aus Morgensterns Feder. 

 

Antje Thietz-Bartram: Die WeihnachtsuhrOriginalausgabe von 1988, neu bearbeitet, 160 Seiten, 12,6 x 21,1 cm, Leinen, ISBN: 978-3-941905-37-5, Band 9, 15,00 Euro 

In diesem Buch erfahren wir Geschichten überwiegend aus den Jahren 1930 bis 1980, dazu Gedichte und Rezepte rund um Weihnachten. Es geht um Familienbräuche sowie Kurioses und Verwandtes, das sich meist in Norddeutschland ereignet hat. Die vorne im Buch abgebildete Weihnachtsuhr ist als Unikat ein Familienerbstück. 

Antje Thietz-Bartram hat mehr als 10 Bücher veröffentlicht und sie in Hunderten Lesungen einem stets begeisterten Publikum nahegebracht.

 

Franz Kafka: Forschungen eines Hundes, Der Bau, Originalausgabe von 1922, neu bearbeitet, 160 Seiten, 12,6 x 21,1 cm, Leinen, ISBN: 978-3-941905-38-2, Band 10, 15,00 Euro 

Spannend, erkenntnisreich und unterhaltsam wird die Sicht eines Hundes auf seine Welt beschrieben – keineswegs bedrückend, sondern im besten Sinn kafkaesk.In der zweiten Erzählung, „Der Bau“, wartet der Beobachter auf „das Tier“. Beides sind selten veröffentlichte Texte Franz Kafkas von 1922.

 

Hannelore Valencak: Das Fenster zum Sommer, Originalausgabe von 1967, neu bearbeitet, 256 Seiten, 12,6 x 21,1 cm, Leinen, ISBN: 978-3-941905-44-3, Band 11, 15,00 Euro 

In diesem Roman wacht die frisch verheiratete Ursula eines Morgens auf und ist um Monate zurückgeworfen. Der gemeinsame Haushalt mit der alten Tante Priska, die verbittert und unglücklich vor sich hinlebt, zieht wieder an Ursula vorbei, ebenso wie die Ödheit ihres ungeliebten Bürolebens, in dem die Tage zähflüssig dahinfließen, ohne nennenswerte Spuren in der Erinnerung zu hinterlassen. 
Ursula wünscht dem Schicksal nachzuhelfen, indem sie eine neuerliche Begegnung mit ihrem Mann Joachim zu arrangieren versucht. Jedoch muss sie bald feststellen, dass ein Eingriff in die Zeitschleife kaum möglich ist. Der ursprüngliche Titel hieß deshalb 1967 „Zuflucht hinter der Zeit“.

 

Elizabeth von Armin: Bezaubernder April, Neuübersetzung von Gerrit PohlOriginalausgabe von 1922, neu bearbeitet, 288 Seiten, 12,6 x 21,1 cm, Leinen, ISBN: 978-3-941905-39-9, Band 12, 15,00 Euro 

Zu Beginn der 1920er Jahre bringt eine kleine Anzeige in der Times zwei Londoner Frauen zum gleichen Entschluss: den April fern des Alltags am Golf von Genua in einer zu vermietenden Villa zu verbringen. Gemeinsam mit zwei weiteren Damen aus unterschiedlichen Schichten der englischen Gesellschaft verleben sie die bezaubernde Zeit in der Villa „San Salvatore“. Aus ihnen entwickelt sich ein Bund von Freundinnen und die Frauen finden sowohl zu sich selbst als auch zu ihren Männern.

 

 

Franz Werfel: Eine blassblaue FrauenschriftOriginalausgabe von 1941, neu bearbeitet, 160 Seiten, 12,6 x 21,1 cm, Leinen, ISBN: 978-3-941905-43-6, Band 13, 15,00 Euro 

Schuld und Sühne in einer großartigen Erzählung von Franz Werfel aus dem Jahr 1941.
Veras Geständnis „Ich hätte den Brief gar nicht schreiben dürfen“ kommt zu spät. Leonidas hat bereits gehandelt. 
Die Erzählung „Eine blassblaue Frauenschrift“ bildet die Grundlage für Axel Cortis Fernsehfilm von 1984, der mehrfache Auszeichnungen erhielt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Walter Benjamin: Denkbuch 28. 35 Ausschnitte aus der „Einbahnstraße“ – mit viel Platz für eigene Notizen, 160 Seiten, gebunden, 12,6 x 21,1 cm, Leinen, ISBN: 978-3-941905-45-0, 15,00 Euro

 

 

 

Klicken Sie auf dieses Bild mit der Bezeichnung PDF. Dort finden Sie das Herbstprogramm „Perlen der Literatur“ mit 13 neuen Titeln.

 

Buchhändler: Vorschau 2021/2022 als PDF

Klicken Sie auf diese Überschrift und Sie können die 24 Seiten unseres Programms sehen und/oder downloaden.

 

------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

 

Die Roman-Trilogie Großstadt-Oasen war das Highlight der Jahre 2019 und 2020

Hier ist die Besprechung unserer Roman-Trilogie der Bloggerin von Bellas Wonderworld (entspricht 11 Seiten mit Fotos) . Lesenswert!

 

Klicken Sie auf das Bild der Fachzeitschrift PAGE, dem führenden Design-Magazin im März 2020. Dort finden Sie eine Seite zum Buch Großstadt-Oasen und Interview mit dem Autor.

Hier geht es zum kostenlosen Abonnement unseres zugehörigen Podcasts Der Büchermacher, Folge 1–56

 

Magazin: Großstadt-Oasen 

Kostenloses Magazin zur Roman-Trilogie 

Hier können Sie kostenlos auf 20 Seiten erleben, was die Trilogie Großstadt-Oasen so besonders macht.
Versäumen Sie auch nicht, sich die ersten Folgen unseres Podcasts Der Büchermacher (im Menü) anzuhören, ebenfalls gratis.

  

Roman-Trilogie Herbst 2019

Autor Ralf Plenz

Arthur ist gefährlich
Großstadt-Oasen, Teil 3 der Roman-Trilogie

Arthur ist gefährlich

Auf 360 Seiten erfährt der Leser im abschließender dritten Teil der Roman-Trilogie, was das Jahr 1984 für die Protagonisten so erfolgreich gemacht hat. Alle sind krank und suchen Hilfe bei Therapeuten und Ärzten – ohne die erhoffte Wirkung. Dennoch gesunden sie – weil sie den unschätzbaren Wert von Freundschaft erkennen. Warum aber ist Arthur gefährlich? Und was bedeuten die Anagramme?

Alle offenen Fragen und Handlungsstränge aus Band 1 und 2 finden nun ihre Lösung. Die Trilogie mündet in einem Psychogramm der grün-alternativen Szene. Der Gründergeist der hellwachen „Chronisten“ wird an die Kindergeneration weitergegeben, womit das Buch im Jahr 2020 einen positiven Abschluss findet.

Ralf Plenz: Arthur ist gefährlich, – Großstadt-Oasen, Teil 3 der Roman-Trilogie. Hardcover, 360 Seiten farbig gedruckt mit 17 Kalligraphien und 33 Illustrationen, Fadenheftung, offener Rücken, 13,5 x 21 cm ISBN 978-3-941905-33-7, 360 S., 19 € Portofrei kaufen im Autorenwelt-Shop.

 

Passend zur Trilogie gibt es ab November 2019 einen Podcast, in der alle drei Bände in 56 Folgen vom Autor gelesen werden. Sie können hier oder über die Navigation zur Seite Der Büchermacher gelangen. Dort stehen alle Folgen zum Anhören bereit.

 

 

 

3 Bände der Trilogie Großstadt-Oasen 

 

Rezension zur Roman-Trilogie

Personen, die mir wie gute Bekannte vorkommen

Der Autor versteht es, eine Geschichte lebhaft, spannend, voller Verständnis für menschliche Schwächen, liebevoll und auch eindrucksvoll zu erzählen.

Das Geheimnis um Arthur ist leider gelöst, ich hätte so gerne weiter ­gelesen. Für mich ist ein Buch dann ein gutes Buch, wenn ich es am liebsten am Stück ­weiterlesen möchte und traurig bin, wenn es zu Ende ist. Denn ich denke, nun kann ich nicht mehr teilhaben am Leben der Personen, die mir wie gute Bekannte vorkommen. In diesem Buch ist alles gut. 

Danke für das große Lesevergnügen. Es war eine sehr große Geschichte über Freundschaft und diese Geschichte sollte jeder lesen.

(Rezension von Heidrun Baginski, drei Wochen nach Erscheinen des Roman-Debüts von Ralf Plenz, Juni 2019)

 

Autor Ralf Plenz

Lebe wild und gefährlich, Arthur
Großstadt-Oasen, Teil 2 der Roman-Trilogie

Lebe wild und gefährlich, Arthur

Lebe wild und gefährlich, Arthur

Für keinen Buchtitel erhielten wir in den letzten 20 Jahren mehr Lob, als für dieses Hardcover: offener Rücken mit integriertem Text, Fadenheftung, weiße Heißfolienprägung der Schrift auf dem Cover und goldene Heißfolienprägung. Im Innenteil: Eine lesefreundliche Typographie auf einem hellen Fond, 24 Illustrationen und 27 Kalligraphien – durchgängig in Farbe.

Sechs Chronisten erleben die Revolution des Druckgewerbes im Hamburg der Achtzigerjahre, sie wirken an der Erfindung der Datenmaschine mit. Sie begleiten die Musik- und Kunstszene, erleben die Punks vom Spritzenplatz und glauben an ewiges Leben durch besondere Ernährung und Yoga. Sie sind Teil des quirligen Hamburger Stadtteils mit der besonderen links-alternativen Szene: Altona-Ottensen. 

 

Fünf Wohngemeinschaften sind die Lebenswelt der Protagonisten, die sich durch einen äußerst wertvollen Geheimbund miteinander verbunden fühlen.

Eine erste Rezension von Hanspeter Reiter finden Sie hier.

Lebe wild und gefährlich, Arthur – Großstadt-Oasen, Teil 2 der Roman-Trilogie. 272 Seiten farbig gedruckt mit 27 Kalligraphien und 24 Illustrationen. 19 Euro, ISBN 978-3-941905-32-0 Kaufen im Autorenwelt-Shop, portofrei.

 

Autor Ralf Plenz

Das kleine Märchenbuch – Wie ein Buch Leben verändert
Großstadt-Oasen, Teil 1 der Roman-Trilogie

Das kleine Märchenbuch
 

Zum Jahresende 2017 erschien ein romanhaftes Sachbuch über das Jahr 1984 und seine Folgen. Es ist ein kleiner Einblick in die Druck- und Buchbranche mit unterhaltsamen Elementen. Und die Geschichte eines sehr großen Erfolgs. Daher ist es Teil 1 einer Romantrilogie.

„Das kleine Märchenbuch“ ist ein Buch mit besonderer Ausstattung: Handschrift, Umweltschutzpapier, Titel in marmoriertem Papier sowie eingeklebte Beigabe – das war 1984 etwas Unerhörtes, Neues, Besonderes auf dem Buchmarkt. Wie kam es zu einer derartigen Produktinnovation? Wie kam es vor allem dazu, dass ein Kleinverlag davon nicht 3.000 Stück verkaufte, nicht 20.000, was ein Riesenerfolg gewesen wäre, sondern über 130.000? Wirklich märchenhaft unglaublich! Wer trug wann und wie zum Erfolg bei? 

Ralf Plenz, Medienpädagoge, Fachbuchautor und einer der beiden Herausgeber des „besonderen Märchenbuchs“ sowie Mitbegründer der Druckwerkstatt Ottensen, geht 33 Jahre später diesen Fragen nach. Er beantwortet sie verständlich, unterhaltsam und neugierig. Eine seiner Antworten: Hamburg-Ottensen war in diesen Jahren ein Nährboden der alternativen und linken Kultur, der Grünen und vieler interessanter Menschen.

Ralf Plenz: Das kleine Märchenbuch – Wie ein Buch Leben verändert. Großstadt-Oasen, Teil 1 der Roman-Trilogie. 152 Seiten, mit 12 Schwarzweiss-Fotos ,15 Euro, ISBN 978-3-941905-31-3 Kaufen im Autorenwelt-Shop, portofrei

 

  

2017: artists' books

Ab Juli 2017 fertigen wir im Kundenauftrag Künstlerbücher.

  • Auflage: 3, 5, 10 Exemplare
  • mit ISBN
  • Leineneinband mit 200 Seiten
  • mit beigeklebten Originalen
  • Verkaufspreis: 200 € bis 2.000 €

Bisher versteht man unter Künstlerbüchern Unikate, wertvoll und ­anders als Bilder mit ­wenig Platzbedarf sehr gut aufbewahrbar. Sie sind gut transportabel und ­erfreuen den Besitzer bei jedem Blättern erneut.

Sie werden selten von Künstlern als Einnahmequelle genutzt und sind nicht reproduzierbar.

Künstlerbücher haben keine ISBN und sind weder bei der Deutschen Nationalbibliothek zur Ausleihe verfügbar noch über den Buchhandel bestellbar.

Zeichnungen, Fotos, Skulpturen und Bilder sind von vielen Künstlern, wenn überhaupt, nicht vollständig in Buchform verfügbar.

Digitaldruck? Würde man Werke als Buch im Digitaldruck in ­Kleinst­auflagen ­herstellen, sind nur wenige Buchformate und ­Papiersorten verfügbar. Sie können hier aber gut 3–10 Personen ­erreichen (Sammler, Famile). Leporelloseiten oder das Einfügen von Originalen sind hier nicht möglich.

Brauchen Sie hingegen eine edle Ausstattung, bleibt nur der Offsetdruck mit Vorlaufkosten von ca. 15.000 € und die Notwendigkeit, mehr als 500 Bücher zu produzieren und zu lagern. Auch hier können Sie keine Originale zur Aufwertung einfügen.

Einen ersten Titel (in besonderem Format) finden Sie hier.

  

 

Neu: Das Künstlerbuch aus dem Input-Verlag: Sie als Künstler stellen Ihr gesamtes Werk oder einen thematischen ­Ausschnitt auf 200 Seiten im Querformat vor – auf Wunsch gerne dreisprachig.

Ihre Kunden kaufen nicht einzelne Bilder oder Skulpturen, sondern ein signiertes Buch mit Unikatseiten für 200 € bis 2.000 €. Somit vermeiden Ihre Sammler Stell- und Hängeprobleme und haben dennoch ein leicht aufbewahrbares Künstler-Original von Ihnen.

Lassen Sie uns Ihr Künstlerbuch produzieren, und Sie haben viele ­Vorteile auf Ihrer Seite.

Über die ISBN ist Ihr Buch auch noch in 100 Jahren über die Deutsche National- oder Ihre Landes-Bibliothek recherchierbar und entleihbar.

Über jede deutsche Buchhandlung ist Ihr Buch innerhalb von 24 Stunden über den Buchgroßhändler Libri lieferbar.

Sie haben bei uns einen festen Einkaufspreis. Sie legen den Ladenpreis selbst fest. Vom Käufer erhalten Sie direkt den vollen Verkaufspreis.

Bei Verkäufen über den Verlag und Buchhandel: Mit der jährlichen ­Abrechnung erhalten Sie die Differenz zwischen Netto-Verkaufspreis und ­Einkaufspreis voll ausbezahlt.

 

  • Sie liefern Texte als Word-Datei. Bei dreisprachigen Texten lassen ­wir Ihre Texte von Profi-Übersetzern ins Englische und Französische ­übertragen.
  • Sie haben bereits eine Auswahl von 130 bis 180 Bildern oder Fotos.
  • Im besten Fall haben Sie verwertbare Fotos oder Scans der Werke. 
  • Wir besprechen das Layout in Hamburg oder bei Ihnen.
  • Das Buch enthält 3–10 Künstleroriginale. Wir liefern Ihnen Vorgaben für die Größe und die einzuhaltenden Ränder.
  • Bei einem Besuch in Hamburg stellen wir Ihnen gerne kostenfrei eine Übernachtungsmöglichkeit zur Verfügung.
  • Nach rund vier Wochen erhalten Sie zweimal Korrekturexemplare ohne weitere Berechnung. Wir können Ihnen auch gerne PDF-Daten liefern.
  • Sie senden uns auf dem Postweg das korrigierte Exemplar zu. Rund sechs Wochen später sind Ihre Bücher bestellbar oder über Bibliotheken ausleihbar.
  • Preise und Details besprechen wir vorab persönlich.
  • Gerne senden wir Ihnen einen kleinen Farbprospekt zu: www.artistsbooks.eu

 

2016: profund

Im Juli 2016 ist die Nullnummer der Vierteljahresschrift profund erschienen. Herausgeber ist der Verein Mediale Kulturförderung

Chefredakteur von profund ist Ralf Plenz, der bereits 20 Jahre lang das Loseblattwerk Verlagshandbuch verantwortet hat. Zu bestellen über die ISBN 978-3-941 905-80-1

Die besonderen Merkmale

  • ein Schwerpunktthema auf 144 vierfarbigen Seiten
  • zweisprachig deutsch/englisch
  • 5 Beiträge je Heft: kenntnisreich, kritisch, nachhaltig
  • jede Ausgabe mit 30-40 Illustrationen ist von einem anderen Künstler gestaltet
  • Querformat 24 x 17 cm, fadengeheftet
  • werbefrei, mit 8 € je Ausgabe preiswert

Auf der Frankfurter Buchmesse stellten wir Ihnen diese innovative Besonderheit vor. Die Resonanz war wirklich sehr erfreulich.

 

Katalog 2015


Mit 20 Seiten Umfang ist unser aktueller Katalog sehr üppig geworden. Die Bildersprache und der Text laden zum Verweilen und Schmökern ein. Hier finden Sie den Katalog als Download. 

Hamburg macht Karriere – und das nicht nur als kosmopolitische Weltstadt. Wo immer man hinkommt, alle schwärmen von der Stadt an der Elbe. Jüngst war Hamburg Schauplatz der starbesetzten Verfilmung eines Kriminalromans von John le Carré – die Stadt als Schauplatz finsterer Machenschaften. Die Beatles oder Helmut Schmidt, viele haben hier ihren Weg gefunden. Aber Hamburg hat auch noch eine andere, eine leise und verführerische, eine praktisch-erotische und eine paradiesische Seite. 

Drei Hamburg-Bücher der besonderen Art erzählen davon. Hier nochmal der Link zum Katalog als Download. 

Neu dabei: eine Doppelseiten mit Holzschnitten des Hamburger Malers und Grafikers Christian M. Beier, gedruckt im Hamburger Museum der Arbeit. Zu vier Themenbereichen hat er je 30 Holzschnitte verfasst. Seine Kataloge kosten jeweils eine Schutzgebühr von 5 Euro. Diese werden beim Kauf von Originaldrucken (signiert, nummeriert, je nach Größe 90 bis 180 Euro) verrechnet.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! können Sie bestellen.

 

Hardcover 2014

Grit Giebelhausen: Eros trifft Lolita

Das „erste Mal“ – fast jeder erinnert sich an seine erste sexuelle Erfahrung. Grit Giebelhausen, Therapeutin und Journalistin, lässt in „Eros trifft Lolita“ zwölf Hamburger Frauen aus sehr unterschiedlichen Berufen erzählen, wie das „erste Mal“ ihren späteren Lebensweg bestimmt hat oder eben auch nicht. 

Es stellt sich hierbei die Frage, ob man anhand der ersten sexuellen Erfahrung den weiteren beruflichen Weg nachvollziehen kann. War das „erstes Mal“ bei Frauen, die beruflich mit Erotik zu tun haben so viel anders als bei einer Krankenschwester oder Konditorin? 

Anhand der Portraits mit Interviewteilen wird deutlich, inwieweit das „erste Mal“ spätere Entscheidungen im Leben dieser Frauen beeinflusst hat.  

Nach jeweils zwei Kapiteln reflektiert die Autorin über die von den Frauen geschilderten Erfahrungen. Das Buch bewegt sich auf der Grenze zwischen Biografiearbeit und Sachbuch.

Grit Giebelhausen: Eros trifft Lolita - Die Unschuld verloren, die Freiheit gewonnen? Hamburger Frauen erzählen von Liebe, Leben und Lust

252 Seiten, Hardcover, 6 Euro (Empf. VK-Preis)

ISBN 978-3-941905-42-9